
Gesunder Bezirk - Gesundes Grätzel

Gesundheitsförderung passiert dort, wo Menschen leben und wohnen – in ihrer Wohnumgebung. Im Grätzel kann vieles passieren und verändert werde, was sich auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner positiv auswirkt. Gesundheit wird von den Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung geschaffen: dort, wo sie spielen, leben, lernen, arbeiten und lieben. Aufgabe der Wiener Gesundheitsförderung ist es, in sozial schwachen Grätzeln Gesundheitsförderungsaktivitäten in Gang zu bringen, umzusetzen, zu betreuen, zu fördern, zu begleiten und nachhaltig zu verankern. In der Zusammenarbeit mit Einrichtungen und AkteurInnen vor Ort gilt es, die Wohnumgebung, mitsamt ihren Angeboten wie Kindergärten, Schulen, Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen in Richtung gesundheitsfördernder Lebenswelten zu verändern.
Gesundheitschancen vor Ort
Die Wiener Gesundheitsförderung konzentriert sich bei den Grätzel-Aktivitäten auf jene Bezirke, in denen mehr sozial schwache Menschen leben als in anderen Bezirken. Ziel ist es, die Wohnbevölkerung dafür zu interessieren und sie zu motivieren, in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Mitgestaltungswillen zu entwickeln und sie zu ermächtigen, das eigene Veränderungspotenzial hinsichtlich Lebensstil und Lebensverhältnissen zu entdecken und zu stärken. Der Aufbau Gesunder Bezirke – Gesunder Grätzel ist ein Beitrag Wiens zur Chancengleichheit im Bereich der Gesundheit.
Leitprojekte in fünf Wiener Bezirken
In einem zunächst dreijährigen Schwerpunkt (2010 bis 2013) konzentriert sich die Wiener Gesundheitsförderung auf fünf Wiener Bezirke, die aufgrund soziodemografischer Daten sowie Gesundheitsdaten definiert wurden: "Gesunde Leopoldstadt", "Gesundes Margareten", "Gesundes Favoriten", "Gesundes Ottakring" und "Gesunde Brigittenau". Umgesetzt werden die Leitprojekte von Partnerorganisationen, die sich in den jeweiligen Bezirken etablieren und die wesentlichen Zielgruppen und gesundheitsfördernden Potenziale kennen. So ist sichergestellt, dass alle entworfenen Strategien und Maßnahmen immer den Bedürfnissen vor Ort entsprechen.

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